DATEV Vorerfassung abgeschaltet? LohnPulse ist die moderne Alternative. Mehr erfahren →

Gleitzeitkonto-Management

Der Gleitzeit-Autopilot.

LohnPulse warnt vor dem Limit, schlägt die Auszahlung vor und bucht sie fertig für die Lohnabrechnung – sicher nach Ihrem Tarifvertrag, nie manuell nachgerechnet.

Revisionssicher (GoBD) Branchen-clever Arbeitszeit- & Mindestlohn-fest

Live verfügbar – pro Unternehmen zuschaltbar, Standard aus.

Mein Gleitzeitkonto 🔒 Nur Ansicht
+38,5 h von 50 h Obergrenze
0 Std.Obergrenze 50 Std.
+38,5 hGuthaben
50 hObergrenze
11,5 hNoch buchbar
Letzte Bewegungen
Lohnlauf Juli+8,5 h
Auszahlung−12,0 h
Lohnlauf Juni+6,0 h
Lohnlauf Mai+7,0 h
Keine Stunde geht verloren – Ihr Konto wird von der Personalabteilung verwaltet.

Das Problem vorher

Überstunden wachsen unsichtbar – und rechtlich ungesteuert.

Wer Überstunden händisch oder in Excel führt, kennt das: kein laufender Saldo, keine Grenze, kein Werkzeug zum Abbau. Aufwendig, intransparent, fehleranfällig – und am Monatsende immer eine Überraschung.

Unbegrenzt & unsichtbar

+80 Stunden aufgebaut – ohne Obergrenze, ohne Warnung. Für Mindestlohn-Beschäftigte ist der stille Aufbau über 50 % des Monats-Solls sogar rechtswidrig, und niemand wird alarmiert.

§ 2 MiLoG (Mindestlohngesetz)

Kein aktiver Abbau

Kein Weg, „20 dieser Stunden diesen Monat auszahlen" oder drei freie Tage zu buchen. Guthaben liegt einfach da; jede handgestrickte Zeile in der Lohnabrechnung ist ohne Beleg und ohne Prüfspur.

Excel & Zuruf

Minus ohne Ursache

Ein negativer Saldo hat keine Zuordnung – nacharbeitbare Schuld und betrieblich verursachter Ausfall sind nicht unterscheidbar. Risiko: Mitarbeitern Stunden belasten, die der Betrieb schuldet.

§ 615 BGB (Lohn bei Betriebsausfall)

Korrektur ohne Spur

Löschen und neu rechnen – ohne Gegenbuchung, ohne Historie. Gegenüber einem Betriebsprüfer nicht zu verteidigen: § 147 AO verlangt eine lückenlose, unveränderliche Aufbewahrung.

GoBD (revisionssichere Buchführung)
Die Wende: ein lebendes, rechtssicheres Konto – direkt in der Lohnabrechnung, nahtlos auf einer Plattform.

So funktioniert's

Vier Schritte.
Ein grüner Faden.

Von der erfassten Stunde bis zur fertigen Lohnabrechnung – jeder Schritt sichtbar, jede Buchung unveränderlich, jede Entscheidung bei Ihnen.

1 Erfassen & ansammeln

Jede Stunde landet als unveränderliche Buchung im Konto.

Die Zeiterfassung läuft wie gewohnt. Beim Erstellen der Lohnabrechnung schreibt LohnPulse den Monats-Saldo als Buchung ins Gleitzeitkonto – Plus wie Minus, monatsübergreifend statt „jeden Monat bei null". Ein Minus bekommt sofort eine vorgeschlagene Ursache nach § 615 BGB (Lohn bei Betriebsausfall).

Saldo = Summe aller Buchungen Minus nie ohne Ursache
Gleitzeitkonto – BuchungsketteGoBD
Lohnlauf JuliZubuchung aus dem Lohnlauf · beim Festschreiben gebucht+8,5 h
Lohnlauf JuniZubuchung aus dem Lohnlauf+6,0 h
Minus-BuchungUrsache: Betriebsbedingt (§ 615)−2,0 h

2 Warnen, bevor es kritisch wird

Frühwarnung statt Feuerwehr.

Mitten im Monat prüft LohnPulse jedes Konto gegen die Obergrenze, die Sie selbst festlegen, gegen die Minijob-Verdienstgrenze und die Mindestlohn-Schutzgrenze – gebündelt in einer Smart-Hinweise-Karte auf dem Dashboard, immer bevor es kritisch wird. Der Zähler sinkt live, während Sie handeln, und kippt bei null auf „Alles im grünen Bereich".

Grenzen setzen Sie selbst – je Mitarbeiter, je Beschäftigungsart oder betriebsweit Beispiel: M. Yılmaz (Minijob) nähert sich der 603-€-Grenze → Vorschlag: Stunden aufs Konto statt auszahlen
Smart-Hinweise3 Hinweise
Obergrenze naht – S. Adler46,0 von 50 hAuszahlen
Minijob-Grenze – M. YılmazStunden aufs KontoPrüfen
Offene Fehlstunden klären2 offene WerktageDisponieren

3 Vorschlagen & entscheiden

Das System rechnet vor – Sie bestätigen.

Im Lohnlauf erkennt LohnPulse pro Mitarbeiter „hoher Plus-Saldo + geringe Auslastung" und schlägt konkret vor, wie viele Stunden für genau diesen Mitarbeiter in genau diesem Lauf ausgezahlt werden sollten. Akzeptieren, anpassen oder ablehnen – und bis zum Festschreiben ist jede Buchung per Storno rückgängig, nie per Löschung.

Beispiel: ein Elektriker mit 44 h Guthaben bei 71 % Auslastung → Vorschlag: 12 h auszahlen
Lohnlauf – Gleitzeit aktiv steuernVorschlag
12,0 von 44,0 Plus-Stunden auszahlenSaldo hoch · Auslastung 71 %
Akzeptieren & buchen Anpassen Ablehnen

4 Fertig für die Abrechnung

Richtige Lohnart, eingefrorener Satz, kein Nacherfassen.

Die akzeptierte Auszahlung wird mit eingefrorenem Stundensatz in die Abrechnung übernommen und fließt korrekt in den Lohnexport – die richtige Lohnart wählt LohnPulse automatisch: laufender Abbau als Stundenlohn, die Pauschale als Zeitkonto-Auszahlung. Wer statt Geld freie Tage will: „Abfeiern" bucht gehaltsneutral ganze freie Tage, sauber getrennt vom Urlaub.

Fertig für die Lohnabrechnung gebucht – kein Nacherfassen Abfeiern: Gehalt unverändert
Lohnexport
Auszahlung aus dem Zeitkonto12,0 h × 22,10 € – Satz eingefroren265,20 €
Eingefrorener Stand ✓revisionssichere Basis der Abrechnung

Für jeden im Prozess

Drei Rollen, drei Blicke auf dasselbe Konto.

Mitarbeitende sehen, HR steuert, die Kanzlei sichert ab – alle live auf demselben Stand, ohne Rückfragen.

Mitarbeitende

Sarah will nur eines wissen: „Wie viele Stunden habe ich gut?"

Auf ihrem Dashboard zeigt „Mein Gleitzeitkonto" ruhig +38,5 h von 50 h – mit „Nur Ansicht"-Pill: hier gibt es nichts zu tun, nichts zu befürchten.

Kriecht der Saldo Richtung Obergrenze, färbt sich der Balken warngelb und eine ruhige Zeile erscheint: „Noch 8 h bis zur Obergrenze" – plus die Projektion „Obergrenze in ~2 Monaten".

Die Mini-Historie erklärt jede Bewegung. Eine Auszahlung ist dabei bewusst nicht rot: ausgezahlt heißt nicht verloren – die Stunden wurden zu Geld.

Ein Minus kommt ohne Vorwurfsfarbe, dafür mit Klartext nach § 615 BGB (Lohn bei Betriebsausfall): „12,0 h davon gehen nicht zu Ihren Lasten (Betriebsgrund)".

Was sie gewinntAngstfreie Transparenz über Saldo, Grenze und jede Buchung – in ihrer Sprache, ohne einen Anruf im Lohnbüro.
Unternehmen · HR/Admin

Die HR-Leiterin konfiguriert einmal – danach führt das System.

In den Einstellungen wählt sie ein Startpaket („Ausgewogen"), das Obergrenze, Auszahlungsschwelle, Minus-Grenzen und Jahreswechsel als kohärenten Satz vorbelegt – Inline-Validierung mit Fix-Button inklusive.

Am Monatsende zeigt der Lohnlauf pro Mitarbeiter die Vorschlagskarte: „12,0 h auszahlen (Saldo 44,0 h)" – mit „Warum dieser Vorschlag?"-Rechenweg.

Beim Annehmen nennt der Bestätigungs-Dialog die Konsequenz: „12,0 Std × 22,10 € = 265,20 € brutto, lohnsteuer- & sozialversicherungspflichtig" – und ein Stundensatz unter Mindestlohn ist dabei schlicht unmöglich.

Vertippt? Ein Klick storniert vor dem Festschreiben – als sichtbare Gegenbuchung, nie als Löschung.

Was sie gewinntSie bestätigt Zahlen statt sie zu rechnen. Jede Grenze wird vorgerechnet, jeder Fehler ist rückholbar.
Kanzlei · Steuerberater

Die Kanzlei prüft und sichert ab – über alle betreuten Unternehmen hinweg.

Beim Review sieht der Steuerberater dieselben Vorschläge wie HR – wo er nicht entscheiden darf oder der Lauf eingefroren ist, zeigt die Karte ehrlich „nur lesend" statt Buttons, die scheitern würden.

Bei Minijobbern öffnet „Herkunft dieser Zahl" den kompletten Rechenweg: Ist-Stunden × Stundenlohn → projiziertes Brutto → Minijob-Grenze nach § 8 SGB IV – der Betriebsprüfer-Beweis, vorab sichtbar.

Fehlt einem Betrieb eine Rechtsgrundlage (z. B. Betriebsvereinbarung), ist die Aktion gesperrt-mit-Grund plus Link zu den Einstellungen – nie ein stiller Fehler.

Im Tarifvertrags-Bereich zeichnet er geprüfte Verträge gegen – erst „Verifiziert" macht deren Arbeitszeit-Rahmen verbindlich.

Was er gewinntEin Haftungs-Blick mit Rechenweg zu jeder Zahl – ohne je eine Aktion angeboten zu bekommen, die seine Rolle nicht darf.

Die Oberflächen

Jede Fläche dort, wo Sie ohnehin arbeiten.

Kein Extra-Modul zum Lernen: Das Gleitzeitkonto lebt im Mitarbeiter-Dashboard, im HR-Cockpit, im Lohnlauf, in den Stammdaten und in den Berichten. Solange es aus ist, existiert keine dieser Flächen.

Mein Gleitzeitkonto🔒 Nur Ansicht
+38,5hvon 50 h
+38,5 hGuthaben
50 hObergrenze
11,5 hNoch buchbar

„Mein Gleitzeitkonto" – Mitarbeiter-Dashboard

Eigenen Saldo, Obergrenze und Restkapazität sehen, jede Bewegung nachvollziehen – strikt nur zum Ansehen, mit Klartext-Zeile, wenn ein Minus nicht zu Lasten des Mitarbeiters geht (§ 615 BGB).

Mitarbeitende
Smart-Hinweise3 Hinweise
Obergrenze naht – S. Adler46,0 von 50 hAuszahlen
Minijob-Grenze – AufbauStunden aufs Konto statt auszahlenPrüfen

12 automatisch berechnet · 3 warten · 1 vorgemerkt

Smart-Hinweise – HR-Dashboard

Eine Karte bündelt alle offenen Gleitzeit-Pflichten mit Inline-Aktionen. Der Zähler sinkt live und kippt bei null auf „Alles im grünen Bereich".

HRKanzlei
Gleitzeit-Verlauf2 an Grenzen

Netto-Verbindlichkeit zum Monatsende · gestrichelt = vorläufig, bis die Lohnabrechnung festgeschrieben ist

„Gleitzeit-Verlauf" – Trend & Frühwarnliste

Die betriebsweite Stunden-Verbindlichkeit über Monate, mit Liste der Mitarbeiter an oder über ihren Grenzen – inklusive „Im Lohnlauf steuern"-Sprung.

HRKanzlei
Lohnlauf – VorschlagskarteVorschlag
12,0 von 44,0 Plus-Stunden auszahlenSaldo hoch · Auslastung niedrig
Akzeptieren & buchen Anpassen Ablehnen

Auszahlungs-Vorschlag – im Lohnlauf

Akzeptieren, per Regler anpassen oder ablehnen; Minijob-Grenzfälle stoppen weich mit bewusster Bestätigung statt stillem Block. Rückgängig bis zum Festschreiben.

HR entscheidetKanzlei liest
Gleitzeitkonto / ArbeitszeitkontoObergrenze aktiv

Untergrenze −10 h · 0 · Saldo +38,5 h · Obergrenze 50 h

Quelle: individuell je Mitarbeitersonst Beschäftigungsart, sonst Unternehmens-StandardBearbeiten
Freizeitausgleich (abfeiern)

Obergrenzen-Karte – Mitarbeiter-Stammdaten

Individuelle Obergrenze setzen, Herkunft der Grenze sehen, Guthaben als ganze freie Tage abfeiern – gehaltsneutral, klar vom Urlaub getrennt.

HRKanzlei
Minus-Ursachen (§ 615 BGB)
−4,0 h · 03.07.Betriebsbedingt – nicht anrechenbar (§ 615)Ursache ändern
−2,0 h · 12.06.Mitarbeiterbedingt – anrechenbarUrsache ändern

Änderung = revisionssichere Nachbuchung (Storno + Neubuchung), nach Festschreiben gesperrt.

Minus-Ursachen – § 615 BGB (Lohn bei Betriebsausfall)

Jeder negativen Buchung ihre rechtlich tragende Ursache zuordnen: betriebsbedingt, mitarbeiterbedingt, Abwesenheit, Kurzarbeit oder offen.

HRKanzlei
Überstunden & GleitzeitkontoÄnderung ausstehend
AusgewogenKonservativFlexibel

Untergrenze · Warnung · 0 · Auszahlungsschwelle · Obergrenze – als lesbarer Regel-Satz gespiegelt. Nichts speichert automatisch.

Einstellungen – Konto-Korridor & Startpakete

Überstunden-Vergütung und Gleitzeitkonto als eine Kaskaden-Story konfigurieren; Presets setzen einen kohärenten Regelsatz, Validierungen bieten Ein-Klick-Fixes.

HRKanzlei liest
Tarifvertrag & Arbeitszeit-Regeln
MitarbeiterTarifvertragBrancheGesetz
TV ElektrohandwerkArbeitszeit-Rahmen geprüftVerifiziert
TV Metall (Entwurf)wirkt erst nach PrüfungJetzt verifizieren

Tarifverträge – geführter Assistent & Verifikation

Geführter Assistent statt Formularwüste; die Vorrang-Karte zeigt live, welcher Wert gewinnt. Ein rechtswidriger Vertrag lässt sich nie „verifiziert" speichern.

HRKanzlei zeichnet gegen
Fehlende ZeiterfassungHinweis, kein Blocker
J. Berger3 offene Werktage · 02.07 · 03.07 · 09.07Erinnern
T. Kowalski1 offener WerktagDisponieren
Alle erinnern

Lohnlauf-Vorprüfung – offene Werktage

Offene Tage vor dem Lohnlauf sehen, erinnern oder direkt disponieren – als Warnung, die den Lauf nie blockiert. Die Zahl sinkt live über alle Sichten.

HRMA trägt nach

Dazu Berichte (Branchen-Arbeitszeit & Arbeitszeitgesetz-Prüfung mit Ausgleichszeitraum-Countdown) und Benachrichtigungen für jeden Kontoschritt – von „Auszahlung übernommen" über „Höchstsaldo bald erreicht" bis „Mindestlohn-Grenze überschritten". Jede Fläche verschwindet vollständig, wenn das Modul für das Unternehmen aus ist.

Denkt mit

Automatisch gerechnet.
Nie automatisch entschieden.

Jede Grenze wird verlässlich und nachvollziehbar vorgerechnet – jede Entscheidung mit Rechtsfolge treffen Menschen. Das ist die Arbeitsteilung hinter jedem Hinweis.

Frühwarnung vor der Obergrenze

Rechnet verbindlich

Die Obergrenze legen Sie selbst fest – je Mitarbeiter, je Beschäftigungsart oder betriebsweit. LohnPulse gleicht jeden Saldo laufend dagegen ab und warnt, bevor die Grenze erreicht ist – inklusive vorgerechneter Ausgleichsstunden. Beispiel: S. Adler steht bei 46 von 50 h → der Hinweis erscheint, bevor die Grenze reißt.

Auszahlungs-Vorschlag im Lohnlauf

Sie entscheiden

Für jeden einzelnen Mitarbeiter: hoher Plus-Saldo + geringe Auslastung → konkreter Vorschlag (Standard: 25 % des Guthabens, im Unternehmen einstellbar) mit eingefrorenem Rechenweg. Ein Klick übernimmt.

Mindestlohn-Wächter

Rechnet verbindlich

Erkennt Mindestlohn-Beschäftigte, deren Guthaben die 50 %-Grenze des Monats-Solls reißt – eine Schutzgrenze aus § 2 MiLoG (Mindestlohngesetz) – mit Auszahlungsfrist bis Ende des Folgemonats. Ein Auszahlungssatz unter Mindestlohn ist strukturell unmöglich.

Verfall-Schutz zum Jahreswechsel

Rechnet verbindlich

Erarbeitetes Plus verfällt nie durch einen Reset: Statt stiller Nullung erzwingt das System einen Auszahlungs-Vorschlag; ein Minus-Erlass wird als sichtbare Buchung geführt.

Minus-Ursachen-Vorschlag (§ 615 BGB)

Sie entscheiden

Bei jedem Minus schlägt LohnPulse die wahrscheinliche Ursache vor – genehmigte Abwesenheit, Kurzarbeit, ganze Crew unter Soll → betriebsbedingt (§ 615 BGB: Lohn bei Betriebsausfall). HR bestätigt verbindlich, als revisionssichere Nachbuchung.

Arbeitszeitgesetz in zwei Stufen

Rechnet verbindlich

Absolute Grenzen des Arbeitszeitgesetzes (48-h-Wochenschnitt, Ruhezeiten, Tages-Maximum) sind technisch nicht aufweichbar – kein Branchen- oder Tarifwert kommt an sie heran. Im Branchen-Rahmen wird kontextbezogen informiert statt pauschal alarmiert.

Unter Soll? Fair ausgleichen

Rechnet verbindlichSie entscheiden

Stundenlöhner unter Soll, aber mit deckendem Guthaben? Zwei rechtmäßige Optionen mit Live-Gehaltsfolge: auf Soll aufstocken (empfohlen) oder den Puffer auszahlen – inklusive Midijob-Grenzhinweis (2.000 €).

Richtige Lohnart automatisch

Rechnet verbindlich

Jede eingefrorene Auszahlung landet automatisch unter der richtigen Lohnart in der Abrechnung – laufender Abbau als Stundenlohn, Pauschale als Zeitkonto-Auszahlung. Ein Fehler bei einer Position stoppt nie die ganze Abrechnung.

Selbstheilende Buchung

Rechnet verbindlich

Schlägt eine Konto-Buchung beim Festschreiben fehl, wird sie als „geschuldet" gemerkt und exakt einmal nachgebucht – kein Guthaben verschwindet durch einen technischen Fehler.

Doppel-Belastungs-Schutz

Rechnet verbindlich

Ein unentschuldigter Fehltag wird entweder vom Lohn abgezogen oder als Konto-Minus gebucht – nie beides, wie § 326 BGB (keine doppelte Belastung) es verlangt. Ohne dokumentierte Rechtsgrundlage ist das Konto-Minus mechanisch gesperrt.

Keine Doppel-Vergütung

Rechnet verbindlich

Bereits bar ausgezahlte Überstunden werden vor der Konto-Gutschrift automatisch abgezogen – dieselbe Stunde wird nie zweimal vergütet, Zuschlag-als-Zeit optional obendrauf.

„Herkunft dieser Zahl"

Volle Transparenz

Jede berechnete €- oder Stunden-Zahl lässt sich aufklappen: Eingaben → Regel mit §-Quelle → Rechnung → Ergebnis. Keine Black Box – für HR, Kanzlei und Betriebsprüfung dieselbe Herleitung.

Wasserdicht

Das Konto, das ein Betriebsprüfer lieben würde.

Jede Regel ist technisch erzwungen – tief im System verankert, nicht der Disziplin überlassen. Links das Prinzip, rechts die Paragrafen dahinter, jeweils kurz erklärt.

Fälschungssicher per Konstruktion

GoBD · § 147 AO (revisionssichere Buchführung)

Buchungen sind technisch unveränderlich (Lösch- und Änderungsversuche werden abgewiesen), kryptografisch miteinander versiegelt und nur per Storno korrigierbar. Lohnunterlagen bleiben 10 Jahre aufbewahrt.

Betriebsbedingtes Minus – nie verrechnet

§ 615 BGB (Lohn bei Betriebsausfall)

Vom Betrieb verursachter Ausfall wird niemals als nachzuarbeitende Schuld gebucht: Genau eine Ursache („mitarbeiterbedingt") ist verrechenbar, jede andere und jeder Zweifelsfall strukturell nicht – so, wie es die Arbeitsgerichte verlangen.

Absolute Grenzen ohne Hintertür

ArbZG (Arbeitszeitgesetz)

48-Stunden-Schnitt über 12 Monate, 11-h-Ruhezeit nach über 12 h Arbeit, Tages-Höchstgrenzen: Die absolute Prüf-Stufe kennt technisch keinen Branchen-Parameter – kein Tarifwert kann sie aufweichen.

Mindestlohn-Deckel eingebaut

§ 2 MiLoG (Mindestlohngesetz)

Bei Mindestlohn-Beschäftigten darf das Konto höchstens 50 % des Monats-Solls ansparen – eine Stundengrenze darüber ist rechtswidrig und in LohnPulse gar nicht konfigurierbar.

Rechtsgrundlage vor Buchung

§ 87 BetrVG (Mitbestimmung)

Ein Minus-Konto und der Minijob-Aufbau brauchen eine dokumentierte Grundlage (Betriebsvereinbarung bzw. Arbeitszeitkonto-Vereinbarung). Fehlt sie, verweigert das System die Buchung mit klarer Begründung – nie stillschweigend.

Steuerlich korrekt klassifiziert

§ 39b EStG (Lohnsteuer)

Eine Auszahlung aus dem Zeitkonto wird steuerlich als Einmalbezug behandelt, laufender Abbau als laufender Lohn – automatisch der richtigen Lohnart zugeordnet, mit eingefrorenem Stundensatz als Beleg.

Abfeiern ≠ Urlaub

§ 13 BUrlG (Urlaubsrecht)

Freizeitausgleich ist bezahlte Freistellung aus dem Guthaben – klar getrennt vom gesetzlichen Erholungsurlaub, ohne Auswirkung auf Gehalt oder Lohnabrechnung, mit denselben Unveränderlichkeits-Garantien.

Tarifvertrag nie unter Gesetz

Günstigkeitsprinzip (Tarif nur besser als Gesetz)

Ein Tarifvertrag darf den gesetzlichen Rahmen nur verbessern. Beim Verifizieren prüft LohnPulse jeden Arbeitszeit-Wert unabhängig gegen die nie-aufweichbare Untergrenze – ein rechtswidriger Vertrag bleibt zwingend Entwurf.

Ehrlich gerechnet

Was es realistisch bringt.

Keine Hochglanzzahl: eine realistische Zeitersparnis, ein transparenter Rechenweg – und Garantien, die aus der Architektur kommen statt aus einem Versprechen.

3–4 Std./Woche weniger manuelle Gleitzeit-Steuerung – die Zeitersparnis, die Betriebe dieser Größe erwarten dürfen (10–15 Mitarbeitende, überwiegend Stundenlöhner, etwa im Handwerk) typischer Betrieb aus unserer Zielgruppe
390520 / Monat eingesparte Verwaltungszeit für einen Betrieb dieser Größe (~4.700–6.200 €/Jahr), gerechnet mit ~30 €/Std. internem HR-Stundensatz bewusst konservativ – mit offenem Rechenweg
> 175 Plus-Stunden still aufgelaufen bei einem betreuten Betrieb aus der Kanzlei-Praxis – im Insolvenzfall potenziell abzuschreiben. Genau dieses unsichtbare Risiko macht das Konto begrenz- und steuerbar. realer Fall aus der Kanzlei-Praxis
  • 0Saldo-Differenzen zum Lohnlauf – der Kontostand ist zu jedem historischen Stichtag exakt aus der unveränderlichen Buchungskette rekonstruierbar (belegt: Architektur)
  • 0rechtswidrige Konto-Konfigurationen – die absolute gesetzliche Grenze ist mechanisch nicht verstellbar (belegt: zweistufige Engine)
  • 0unrechtmäßige Minus-Belastungen nach § 615 BGB (Lohn bei Betriebsausfall) – strukturell ausgeschlossen (belegt: höchstrichterliche Rechtsprechung)
Rechenweg der Hochrechnung
RechenwegWertQuelle
Zeitersparnis3–4 Std./WochePraxiswert (Betrieb mit 10–15 MA)
Interner HR-Stundensatz~30 €/Std.branchenüblich angesetzt
Wochen pro Monat4,33Kalenderkonstante
Ergebnis≈ 390–520 €/Monatbewusst konservativ gerechnet

Bewusst konservativ gerechnet: Nicht eingepreist sind die vermiedenen Folgekosten einer falschen Auszahlung, einer unrechtmäßigen Minus-Belastung oder eines Arbeitszeit-Verstoßes. Und der oft größere Gewinn ist ohnehin qualitativ – Kanzlei, Unternehmen und Mitarbeitende sehen jederzeit denselben Live-Kontostand: keine Rückfragen, keine Excel-Abstimmung, keine Überraschung am Jahresende.

Und der Markt? Zeiterfassungs-Tools führen ein Gleitzeitkonto, schlagen aber nie aktiv eine Auszahlung vor; Payroll-Schwergewichte importieren das Zeitkonto nur. Von rund 20 untersuchten deutschen Anbietern (Stand Juli 2026) ist keiner branchen- oder tarifvertragsbewusst. LohnPulse führt lebendes Konto, proaktive Auszahlungslogik und branchengenaue Rechtssicherheit an einem Ort zusammen – direkt im Lohnlauf, direkt fertig für die Lohnabrechnung.

Loslegen

Ein Schalter. Kein Risiko.

Das Gleitzeitkonto ist pro Unternehmen zuschaltbar und standardmäßig aus – ein Betrieb ohne Gleitzeit sieht keine einzige zusätzliche Fläche, Buchung oder Benachrichtigung.

Wo finde ich das?

  • 1Einschalten & konfigurieren: Dashboard des Unternehmens → Einstellungen → Lohn → „Gleitzeitkonto" (betriebsweite Regeln + Standard-Obergrenze).
  • 2Pro Mitarbeiter: Stammdaten → Tab „Beschäftigung" – individuelle Obergrenze, Minus-Ursachen, Freizeitausgleich.
  • 3Für Mitarbeitende: eigenes Saldo-Widget auf dem Mitarbeiter-Dashboard, nur Ansicht.
  • 4Für HR & Kanzlei: Auszahlungs-Vorschläge direkt im Lohnlauf (Mitarbeiterzeile aufklappen) + Smart-Hinweise auf dem Dashboard.
Aktivierung durch HR/Admin oder die Kanzlei – ein Schalter pro Unternehmen, Standard aus.

In acht Schritten selbst testen

  • 1Modul aktivieren + Standard-Obergrenze setzen.
  • 2Optional: individuelle Obergrenze im Beschäftigung-Tab.
  • 3Zeiten im laufenden Monat erfassen und freigeben, sodass ein Plus entsteht.
  • 4Lohnlauf generieren – bei hohem Saldo erscheint automatisch ein Auszahlungs-Vorschlag.
  • 5Zeile aufklappen: Stundenzahl + Begründung (Saldo, Auslastung) ansehen.
  • 6„Akzeptieren" – die Auszahlung wird als Buchung ins Konto geschrieben.
  • 7Im Lohnexport erscheint sie als eigene, korrekt klassifizierte Position.
  • 8Mitarbeiter-Dashboard prüfen: Saldo, Obergrenze und Restkapazität sind live aktualisiert.

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